Probe im Gemeindezentrum; Bild: T. ZimmerGospelworkshop mit Joakim Arenius
Das war ein besonderes Erlebnis, das zurückliegende Wochenende: mit knapp 120 Sängerinnen und Sängern in zwei Tagen elf Lieder einzustudieren und diese dann am Sonntagabend bei einem Konzert in der Cobra zu Gehör zu bringen. Vom Einsingen am Freitagabend in der Kirche an sprang ein Funke über. Joakim Arenius zog uns schnell in seinen Bann. Und schnell mussten wir sein, denn die meisten Lieder kannten wir gar nicht. Es waren engagierte Proben am Freitagabend und am ganzen Samstag. Der Sonntagmorgen begann mit einem sehr emotionalen Gottesdienst in der Ketzberger Kirche und schloss mit der letzten Probe und dem Mittagessen im Gemeindezentrum ab. Um 15 Uhr waren dann alle in der Cobra, dort lernten wir dann eine neue Seite von Joakim Arenius kennen. Hatte er die Proben noch selbst begleitet, hatte er nun eine kleine, aber feine Band zur Seite: Kalle Kappner am Keyboard, Philipp Pasquay an den Drums, Ralf Schudsziarra am Bass und Lissy Szakács am Saxophon.
Befreit davon, uns selbst zu begleiten, wurde das Wechselspiel zwischen Dirigent und Chor noch einmal intensiviert. Und es war erstaunlich zu merken, wie schnell das alles zusammenwuchs: Dirigent, Band und Chor. Das hörte sich an manchen Stellen richtig gut an.
Und dann das Konzert, einfach unbeschreiblich: schon mit dem Einzug holte Joakim Arenius nicht nur Chor und Band, sondern auch das Publikum auf seine Seite. Es folgten 10 weitere Lieder von fetzig und laut bis andächtig und still, die mich total in den Bann zogen. Ich habe in den zurückliegenden Jahren schon einige Gospelkonzerte mitgesungen und auch schon viele sehr schöne Konzertmomente erlebt, aber an ein so intensives Konzert kann ich mich nicht erinnern. Das war Adrenalin pur, von der ersten bis zur letzten Sekunde.
Ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte!
Tusend Tak Joakim Arenius.
Vielen Dank den Organisationsteam: Birgit, Elisabeth und Heike.
Vielen Dank der Band!
Vielen Dank den vielen ehrenamtlich Helfenden.
Es war ein inspirierendes Wochenende
und ich hoffe, dass ich so etwas noch einmal erlebe.
Helmut Benedens
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